Für Schulen & Berufschulen
Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man seinen Weg noch nicht klar vor Augen hat. Ich weiß, wie es ist, Umwege zu gehen, Fehler zu machen, neu anzufangen und trotzdem nicht aufzugeben. Genau deshalb stehe ich heute jungen Menschen als Mentor zur Seite. Ein Mensch hat auf diesem Weg eine ganz besondere Rolle gespielt: meine damalige Ausbilderin Beate.
Als ich mit 31 Jahren meine kaufmännische Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement bei GLS begann, war mein beruflicher Weg alles andere als selbstverständlich. Beate erkannte sehr schnell Fähigkeiten in mir, die ich selbst zu diesem Zeitpunkt vielleicht noch gar nicht richtig gesehen hatte. Sie sagte mir immer wieder: „Ahmed, gib dein Wissen weiter. Du kannst das. Hilf auch anderen jungen Menschen, ihren Weg zu finden.“
Sie war für mich weit mehr als eine Ausbilderin. Sie hat zugehört, unterstützt, motiviert und an ihre Auszubildenden geglaubt. Sie hat mir gezeigt, welchen Unterschied ein Mensch machen kann, wenn er einen anderen Menschen nicht nur ausbildet, sondern wirklich fördert.
Heute darf ich sie Beate nennen. Während meiner Ausbildung war sie selbstverständlich meine Ausbilderin und ich habe sie gesiezt.
Wir haben viele besondere Momente erlebt und ich bin ihr für ihre Unterstützung bis heute dankbar. Denn ich habe dadurch etwas Wichtiges gelernt: Nicht nur der Weg, den du gehst, ist entscheidend. Manchmal sind es die Menschen, die dich auf diesem Weg begleiten, die dein Leben nachhaltig verändern. Meine eigene Geschichte ist keine perfekte Bilderbuchkarriere. Sie ist echt. Sie ist geprägt von Herausforderungen, harter Arbeit, Neuanfängen und dem festen Willen, mehr aus sich zu machen. Bevor ich mich mit 27 Jahren dazu entschied, meinen Hauptschulabschluss nachzuholen, hatte ich bereits viele verschiedene Jobs hinter mir. Ich arbeitete bei McDonald’s an der Kasse, an einer Shell Tankstelle, als Pizzakurier, auf dem Bau, im Carportbau, bei einem Elektroinstallateur, als Zeitungsausträger, im Eiscafé, als LKW Fahrer, Taxifahrer und Zentralist. Ich machte diese Erfahrungen, weil mir damals etwas Entscheidendes fehlte: ein Schulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung. Ohne diese Qualifikationen konnte ich mir meinen beruflichen Weg nicht einfach aussuchen. Viele Türen blieben für mich verschlossen. Irgendwann verstand ich, dass ein Schulabschluss wie eine Eintrittskarte ist. Wer ins Stadion möchte, braucht eine. Ohne sie bleibt die Tür zu. Im Berufsleben ist es ähnlich. Ein Schulabschluss und eine Ausbildung öffnen Türen und schaffen Möglichkeiten. Mit 27 Jahren entschied ich mich deshalb, meinen Hauptschulabschluss nachzuholen. Danach ging es Schritt für Schritt weiter. Es folgten weitere Qualifikationen, meine dreijährige kaufmännische Ausbildung und später meine betriebswirtschaftliche Weiterbildung. Mein beruflicher Weg führte mich vom Zustellfahrer über die Disposition bis hin zu Führungsverantwortung und Qualitätsmanagement. In meinen Vorträgen und Workshops spreche ich heute offen über genau diesen Weg. Ich wurde bereits von Schulen eingeladen, um jungen Menschen meine Geschichte zu erzählen. Nicht aus einem Lehrbuch, sondern aus meinem eigenen Leben. Ich spreche auch über die Gedanken, die viele Menschen erst später haben: Hätte ich damals auf meine Eltern gehört. Hätte ich meinen Lehrern zugehört. Hätte ich früher verstanden, wie wichtig Schule und Ausbildung für meine Zukunft sind. Heute möchte ich dazu beitragen, dass junge Menschen diese Erkenntnis früher bekommen als ich. Dabei geht es nicht nur um Motivation. Es geht um Realität. • Was bedeutet es, ohne Schulabschluss oder Ausbildung ins Berufsleben zu starten? • Welche Möglichkeiten eröffnet mir Bildung? • Was bedeutet Arbeit und Verantwortung wirklich? • Welche Chancen bietet die Logistikbranche? • Warum sind Zuverlässigkeit, Respekt und Teamfähigkeit so wichtig? • Und wie finde ich meinen eigenen beruflichen Weg? Ich gebe praxisnahe Einblicke in die Welt der Logistik, in moderne Prozesse, Digitalisierung und Unternehmertum, ehrlich und auf Augenhöhe. Heute gebe ich als Coach und Mentor etwas weiter, das Beate mir bereits während meiner Ausbildung mit auf den Weg gegeben hat: Wissen und Erfahrung bekommen einen besonderen Wert, wenn man sie nutzt, um auch anderen Menschen eine Chance zu geben. Mein Ziel ist es, jungen Menschen Selbstvertrauen zu geben und ihnen zu zeigen, dass jeder Anfang klein sein darf, solange der Wille groß ist. Denn manchmal braucht es nur einen Menschen, der an dich glaubt, damit du irgendwann selbst anfängst, an dich zu glauben.


Logistik verstehen – aus erster Hand
Viele junge Menschen wissen nicht, was sie beruflich erwartet oder haben ein falsches Bild von der Logistik.
Als Mentor für Schulen und Berufsschulen gebe ich realistische Einblicke in die Arbeitswelt der Zustelllogistik und stehe für Jugendliche als Mentor zur Seite. Ohne Beschönigung, aber mit Perspektive.
Ich spreche über:
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Den Alltag in der Logistik
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Verantwortung & Zuverlässigkeit
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Entwicklungsmöglichkeiten
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Technik: Mit welcher modernen Technik wird heute gearbeitet?
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Chancen und Herausforderungen
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Eigene Fehler und Lernprozesse (Durch jeden Fehler in der Zustellung, wirst du am nächsten Tag schneller)
Ziel ist Orientierung, Motivation und ehrliche Aufklärung, damit junge Menschen bessere Entscheidungen für ihre Zukunft treffen können.
